Manchmal ist das Einfachste auch das Schönste. Aus einem Meter Birkenstamm, den ich bei einem Waldspaziergang herumliegen gefunden habe, wurden mit Hilfe einer Säge, einer Bohrmaschine und eines Aufsatzes namens "Forstnerbohrer" fünf Kerzenhalter für Teelichter. I love!
Montag, 17. November 2014
Freitag, 31. Oktober 2014
Verstrickt und umgenäht
Da war diese norwegische Fernsehmoderatorin, die sich einen Pullover gestrickt hat, und schon haben ALLE Frauen in Norwegen den Pulli nachgestrickt ("Skappelgenser", falls das wen interessiert ..."). Ich war als Wahlausländerin zwar etwas spät dran, habe aber letztes Jahr auch ein Exemplar der Gattung gestrickt. Aus feinster Alpakkawolle mit Merino gemischt. Quasi ein kleines Vermögen in Wolle angelegt.
Nach der Fertigstellung entwickelte sich aber eine Hassliebe. So leicht! Und trotzdem so herrlich warm! Diese wunderbare Farbmischung! Die schöne Struktur! So schnell fertiggestrickt! Und dann VIIIIIIEL zu lang, völlig schief zusammengenäht und so locker, dass man gefühlt alle 5 Minuten irgendwo hängenbleibt und eine Masche ausreisst *grrrrrrr*!
Das fertige Ergebnis war eigentlich kaum zu tragen. Nicht mal als Kleid oder "Longshirt". Auftrennen unmöglich. Wegwerfen VIEL zu teuer und eigentlich doch zu schön. Also blieb mir nur eines: Unten ein paar Mal mit Zickzackstichen rundherumnähen und beinhart abschneiden.
Ich überlege noch, ob ich mit dem unteren Rand noch etwas machen soll, aber bis dahin trage ich das Teil einfach so wie es ist. Weil es doch sooooo schön leicht und warm ist. Und ich die Farbmischung liebe. Und diese schöne Struktur ... :-)
Sonntag, 12. Oktober 2014
Geschenkbeutel für Herrn P.
Weil:
- Man sie so super individualisieren kann
- und man sie nachher für andere Sachen weiterverwenden kann
- und sie so schnell genäht sind
- und sie so viel umweltfreundlicher als Geschenkpapier sind
- und so viele Stoffreste weg müssen
Dienstag, 30. September 2014
Strickpulli und Mütze
Manche Sachen brauchen halt etwas Zeit, bis sie gut (oder fertig) werden. Im März oder so habe ich einen Strickpulli für den Herrn Sohn angefangen. Als alle Teile fertig waren, gefiel mir der zweite Ärmel besser als der erste, also wurde 1x aufgetrennt. Dann kam der Sommer. Ich bin wohl keine Sommerstrickerin ...
Letztens habe ich mir ein Herz gefasst und den Ärmel endlich nachgestrickt und das ganze Stück gleich montiert. Und weil das eh alles so schnell ging und dann noch Wolle übrig war, habe ich prompt eine passende Haube mit dazugestrickt. Der schwierigste Teil war eigentlich, dass das Kind 2 Sekunden still hält, um ein Foto zu machen :-)
Freitag, 26. September 2014
War: Geschirrtücher. Ist: Turnbeutel fürs Kind
Da kriegt man so ein halber Meter großes Zwutschgerl, und wenig Zeit später ist es doppelt so groß und geht TURNEN. Und wer turnen geht, braucht natürlich einen feschen Turnbeutel, somit hat Mama in ihrem Stofffundus gekramt und zwei alte Geschirrtücher aus dicker, fester Baumwolle gefunden, die sich bestens dafür eignen.
Tücher aufeinander legen, passende Größe ausschneiden (meiner ist ca. 30 cm breit und 35 cm hoch, in der Höhe 5 cm dazurechnen für den Schnurtunnel). Ich habe dann noch ein Stück Stoff in der selben Breite aber weniger hoch ausgeschnitten, damit innen die Patschen getrennt von der Kleidung aufbewahrt werden können. Stoffe rechts auf rechts legen (das Trennteil oben drauf), alle Seiten zusammennähen, aber auf der einen Seite die letzten 10 cm offen lassen. Oben dann eben 5 cm nach innen umschlagen für den Tunnel und diesen nähen. Kordel in passender Länge durchfädeln (ich nehme dafür immer eine große Sicherheitsnadel), an der unteren Ecke eine Öse einschlagen, fertig!
Da das eine Geschirrtuch bei einer Siebdruck-Session von mir vor ein paar Jahren dabei war (so wie übrigens auch der Stoff, der bei dieser kleinen genähten Tasche zum Einsatz kam), hat der fertige Turnbeutel sogar den Namen des kleinen Turners drauf. Verwechslungen 100% ausgeschlossen. :-)
Montag, 15. September 2014
Farbe ins Schlafzimmer mit stoffbezogenem DIY Betthaupt
Am vergangenen Wochenende war ich damit beschäftigt, ein selbstgemachtes, gepolstertes und mit Stoffen überzogenes Betthaupt zu machen - das eigentlich gar kein Betthaupt ist, sondern ein Teil der Wand HINTER dem Bett. Diese Wand haben wir selbst aufgestellt, und da haben wir die oberen ca. 35 cm frei gelassen (da stand nur eine Spanplatte als Rückwand bereit).
Ich habe meinen Stoffvorrat nach brauchbaren Qualitäten (Kategorie "Möbelstoffe") durchforstet, alles was in Frage käme am Boden aufgelegt, und dann versucht, passende Farb- und Musterkombinationen zusammenzustellen. Die einzelnen Stoffe wurden dann mit Schaumstoffpolsterung auf unterschiedlich breiten Holzplatten getackert (wer sowas selbst machen möchte: unbedingt einen elektrischen Tacker verwenden, sonst wirst du wahnsinnig! :- ) und dann mit Schrauben von hinten auf die Rückplatte befestigt.
Zum Schluss wurden die Lampen montiert (Löcher für die Kabel waren natürlich vorher gebohrt/geschnitten), und schon hatte das Schlafzimmer eine ganz neue Atmosphäre.
Sonntag, 10. August 2014
Pink Batik Refashion
Eines der "anderen Dinge", die ich damals aus Schwiegeromas Kasten mitgenommen habe, war ein langes, pinkes Batikkleid aus Baumwolle. Dieses Pink ist sowas von gar nicht meine Farbe, daher habe ich schon mal das ganze Ding mit einer Packung grüner Textilfarbe in die Waschmaschine geworfen in der Hoffnung, dass das Ergebnis halbwegs brauchbar wird.
Und ich finde das Ergebnis großartig! Was weiß war ist grün geworden (no-na-ned) und das rosa/pinke ist jetzt so tief rot-braun. Super! Ich habe zum Schluss noch den (kaum vorhandenen) beklemmenden Halsausschnitt um einige Zentimeter luftiger gemacht, und schon habe ich ein schönes neues Sommerkleid, Version lang.
Montag, 28. Juli 2014
Von Zuckerlrosarüschen zum Cowgirlkleid
Ja, ich war am Wochenende ein bisschen im Nähfieber, weil mir schon so lange ein paar Projekte im Kopf herumspukten, und ich musste sie einfach dort raus und in die Welt bringen. Das schnellste war ein Muumuu Refashion, wie gestern berichtet, aber angefangen hat das ganze mit einer alten blassrosa Rüschentunika von mir. Die habe ich nämlich zuerst mit einer Packung Textilfarbe in Jeansblau in die Waschmaschine geworfen, und musste daher warten, bis die Färberei fertig war (in der Zwischenzeit ging sich locker das Muumuu-Projekt aus ;-)
Ich war mit dem Farbergebnis super zufrieden! Es ist halt jedes Mal eine kleine Überraschung, ob nun die Nähte auch mitgefärbt werden oder nicht (hängt natürlich davon ab, ob mit Nähgarn aus Naturfasern oder Synthetikfasern genäht wurde), aber ich fand es in diesem Fall sogar besser, dass sich die Nähte optisch abgesetzt haben.
Zuerst mussten die Rüschen und diese Schnürchen weg, schnipp. Interessanterweise haben die Designer dieser Tunika beschlossen, dass mitten in der Knopfleiste an einer Stelle statt dem Knopf zwei Bänder zum Mascherl binden sein sollen, aber ich war genauso fertig mit Mascherln wie mit Rüschen, daher machte ich aus dem einen Bändchen eine Schlaufe und nähte den Ersatzknopf vis-a-vis an (wie viele Menschen verwenden jemals den Ersatzknopf, den man meistens mit einem Kleidungsstück mitgeliefert bekommt?). Jetzt ist kaum zu erkennen, dass da mal ein "Loch" war.
Ich hatte vor, aus der Tunika ein Kleid zu machen, daher habe ich gleich eine breite Stoffborte mitgefärbt (die war vorher hell-türkis mit einem grellen Grünstich ... Hätte ich so eher nie verwenden können). Die Borte habe ich einfach unten angenäht und zum Schluss noch die Ärmel gekürzt. Und so sieht das Ergebnis aus:
Sonntag, 27. Juli 2014
Es ist ein Muumuu! Refashion
Ich folge bereits seit fast zwei Jahren dem tollen Blog von Jillian Owens, Refashionista.net, und da habe ich immer wieder coole Refashions von sogenannten Muumuus gesehen. Groß war also meine Freude, als mir (neben ein paar Krawatten und anderen Dingen) bei einem Besuch bei der Schwiegeroma ein waschechtes Exemplar dieser wunderbaren Kleidergattung in die Hände fiel, und noch dazu in einer coolen Farbe und mit einem absolut tragbaren Muster!
Dieses Wochenende war es dann so weit, mein Muumuu kam unter die Nadel (wird das jetzt eh nicht irgendwie zensiert oder so ...? :-) Ich habe es ganz simpel gemacht: Ärmel und Länge gekürzt und gesäumt, aus dem abgeschnittenen Teil einen Gürtel gemacht, fertig war mein neues buntes Sommertop. Und ich habe es seither kaum ausgezogen! :-) Außer vielleicht um ein paar andere Refashions anzuprobieren und weiterzubringen, aber dazu morgen mehr ...
Sonntag, 20. Juli 2014
Schönes und Kreatives aus Beton
Beim letzten BastelBusters Kreativtreffen vor der heurigen Sommerpause ging es ganz konkret um Beton. Basteln mit Beton wollte ich schon sehr lange ausprobieren, und es hat richtig viel Spaß gemacht! Es ist auch besonders spannend, weil man nicht wirklich weiß, wie das Ergebnis wird, und man sich auch noch einige Tage gedulden muss, bis man es sieht.
Meine Sachen sind ziemlich gut gelungen, wie ich finde. Ein paar Dinge habe ich gelernt und die werde ich das nächste Mal anders machen, denn das mache ich sicher wieder. Und das eine oder andere Stück werde ich noch bemalen. Aber so schaut es gar nicht so übel aus, oder?















